04Jun 2020-06Jun 2020
09:00 - 18:00

Basel, eikones – Center for the Theory and History of the Image

Kongress / Tagung / Symposium

Zwischen Figur und Grund: Sehen in der Vormoderne

Konzept: Saskia C. Quené und Matteo Burioni

Fra Angelico, Madonna dell’Umiltà, ca. 1415-1419. Gold and tempera on panel, 81 x 51 cm. Eremitage Museum, St. Petersburg (4115).

Fra Angelico, Madonna dell’Umiltà, ca. 1415-1419. Gold and tempera on panel, 81 x 51 cm. Eremitage Museum, St. Petersburg (4115).

Die Begriffe „Figur“ und „Grund“ sind zentrale Begriffe der Kunstwissenschaft. Sie entstammen jedoch einer Kunstgeschichte der Moderne. Inwiefern diese dichotomen Begriffe des Sehens geeignete Leitbegriffe einer Kunstgeschichte der Vormoderne sein können, ist jedoch weitgehend unhinterfragt geblieben. Die internationale Tagung „Zwischen Figur und Grund: Sehen in der Vormoderne“ setzt sich zum Ziel, diese Leitbegriffe hinsichtlich den Bildkulturen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit kritisch zu reflektieren und zu erweitern. Bildtheoretische, kunsthistorische, historiographische und methodologische Ansätze stehen dabei gleichermaßen zur Debatte. Thema und Tagung bieten die Chance, das Sehen in der Vormoderne produktiv von ihren modernistischen Begriffsparadigmen zu lösen und der Frage auf den Grund zu gehen, was sich im Zwischenraum von Bildfläche und Bildraum – zwischen Figur und Grund – zeigen und beschreiben lässt.

Bitte senden Sie Ihre Projektskizze bis zum 22. Dezember 2019 (kurze Beschreibung des Vorhabens auf max. 2 Seiten als PDF) an Saskia C. Quené, saskia.quene@unibas.ch Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen. Veranstaltet wird die Tagung von Saskia C. Quené (Basel/Bern) und Matteo Burioni (München), ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), der Universität Basel, der Ellen J. Beer-Stiftung, der Universität Bern und der Humboldt-Universität zu Berlin.


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