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SUMMARY:Das Unheimliche: Kunsthistorische und psychoanalytische Betrachtung
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DESCRIPTION:Kunstwerke funktionieren wie Landkarten zu unserem Innenleben. 
 Sie provozieren Antworten und Reaktionen. Sie reflektieren Gefühlszustä
 nde wie Freude\, Erhabenheit\, Zorn und Ekel oder versetzen in die Stimmun
 g des Unheimlichen. Von mittelalterlichen Todesvisionen bis hin zu Werken 
 abstrakter Kunst\, mehr als das Schöne faszinieren an Bildern Brüche\, 
 Verstörendes und Unverständliches.Ein Werk kann uns gefallen und zugleic
 h erschaudern lassen oder beängstigen. In diesem Oszillieren zwischen ve
 rschiedenen Gefühlszuständen besteht der Reiz der ästhetischen Erfahru
 ng\, die gleichsam eine Form des Verstehens ist. Doch wie genau setzen wi
 r uns als Betrachtende mit den unheimlichen Momenten in Werken der bilden
 den Kunst auseinander? Und wie können Bilder als Agenten des Unbewussten
  dazu beitragen\, unsere Innenwelten zu ergründen? Zur Disposition steht
  dabei die Freudsche Annahme\, dass das Unheimliche immer das vertraute V
 erdrängte ist\, das die Ängste der Kindheit im Gefühl des Unheimlichen 
 wieder aufleben lässt. Hat das Unheimliche nicht eher mit einer – oft m
 inimalen – Verschiebung in der Wirklichkeitserfahrung zu tun? Sind nicht
  vielmehr das Aufklaffen von Leerstellen oder das Schwanken des eigenen B
 odens unheimlich? Beim Betrachten von Werken von Hans Baldung Grien bis Mi
 riam Cahn wollen wir die verschiedenen psychoanalytischen Interpretatione
 n des Unheimlichen als Phänomen diskutieren und für die psychoanalytisc
 he Praxis nutzbar machen  \\r\\nMehr [t3://file?uid=1206]
X-ALT-DESC:<p>Kunstwerke funktionieren wie Landkarten zu unserem Innenleben
 . Sie provozieren&nbsp\;Antworten und Reaktionen. Sie reflektieren Gefühl
 szustände wie Freude\, Erhabenheit\, Zorn und Ekel oder versetzen in die 
 Stimmung des Unheimlichen. Von mittelalterlichen Todesvisionen bis hin zu 
 Werken abstrakter Kunst\, mehr als das Schöne&nbsp\;faszinieren an Bilder
 n Brüche\, Verstörendes und Unverständliches.<br />Ein Werk kann uns ge
 fallen und zugleich erschaudern lassen oder beängstigen. In&nbsp\;diesem 
 Oszillieren zwischen verschiedenen Gefühlszuständen besteht der Reiz&nbs
 p\;der ästhetischen Erfahrung\, die gleichsam eine Form des Verstehens is
 t. Doch&nbsp\;wie genau setzen wir uns als Betrachtende mit den unheimlich
 en Momenten in&nbsp\;Werken der bildenden Kunst auseinander? Und wie könn
 en Bilder als Agenten des&nbsp\;Unbewussten dazu beitragen\, unsere Innenw
 elten zu ergründen?&nbsp\;Zur Disposition steht dabei die Freudsche Annah
 me\, dass das Unheimliche immer&nbsp\;das vertraute Verdrängte ist\, das 
 die Ängste der Kindheit im Gefühl des Unheimlichen wieder aufleben läss
 t. Hat das Unheimliche nicht eher mit einer – oft minimalen – Verschie
 bung in der Wirklichkeitserfahrung zu tun? Sind nicht vielmehr&nbsp\;das A
 ufklaffen von Leerstellen oder das Schwanken des eigenen Bodens unheimlich
 ? Beim Betrachten von Werken von Hans Baldung Grien bis Miriam Cahn wollen
 &nbsp\;wir die verschiedenen psychoanalytischen Interpretationen des Unhei
 mlichen als&nbsp\;Phänomen diskutieren und für die psychoanalytische Pra
 xis nutzbar machen&nbsp\;&nbsp\;</p>\n<p><a href="t3://file?uid=1206" titl
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