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SUMMARY:Die Gegenwart der Geschichte
DESCRIPTION:Mit Andrea Maihofer\, Jakob Tanner und Felix Uhlmann\\r\\nModer
 ation Andrea Zimmermann\\r\\nWeitere Informationen und Gratisticket [t3://
 file?uid=1669]\\r\\nWas wird gezeigt\, erzählt und erinnert? Welche Bedeu
 tung haben Erinnerungspolitiken für demokratische Gesellschaften? Welche 
 Rolle übernehmen dabei öffentliche Institutionen\, wie bspw. das Kunstmu
 seum? Anlässlich der Ausstellung «Zerrissene Moderne» geht Dr. Andrea Z
 immermann (art of intervention) gemeinsam mit Prof. em. Andrea Maihofer (Z
 entrum Gender Studies\, Universität Basel)\, Prof. em. Jakob Tanner (Univ
 ersität Zürich) und Prof. Felix Uhlmann (Universität Zürich) diesen Fr
 agen nach. Wie Geschichte erinnert und reflektiert wird und inwiefern für
  geschehenes Unrecht Verantwortung übernommen wird\, so der gemeinsame Au
 sgangspunkt\, spielt eine Rolle für die demokratische Gestaltung gegenwä
 rtiger gesellschaftlicher Verhältnisse. So sind Akte des Erzählens und d
 es Nicht-Erzählens\, des Zeigens und des Verbergens stets Ausdruck einer 
 Geschichte von Machtverhältnissen. Es ist eine dringliche Aufgabe\, damit
  verbundene Prozesse der Selbstvergewisserung und Ausgrenzung kritisch zu 
 beleuchten. Archive und Sammlungen sind wichtige Akteure bei dieser Arbeit
  an kollektiver Erinnerung: Was erzählen sie uns über emanzipatorische B
 ewegungen und Kämpfe um Rechte\, Teilhabe und Sichtbarkeit? Welche Stimme
 n werden hier auf welche Weise hörbar? Und welche Rolle spielen die Küns
 te in diesen Auseinandersetzungen um Demokratie und kritische Selbstreflex
 ion? Die Gesprächsrunde bringt im Austausch von Geschichtswissenschaft\, 
 Geschlechterforschung\, kritischer Gesellschaftstheorie und Recht verschie
 dene historische Ebenen und Perspektiven ins Gespräch. Die Expert:innen d
 iskutieren insbesondere\, wie sich der öffentliche Auftrag von Kulturinst
 itutionen im (inter-)nationalen Kontext fassen lässt: Inwiefern sollen un
 d können sie Orte der Selbst-Reflexion einer Gesellschaft sein? Oder ande
 rs formuliert: Wie kann das Kunstmuseum gesellschaftliche Verhältnisse so
  in den Blick nehmen\, dass eine Kritik an und eine Intervention in Geneal
 ogien der Ausgrenzung möglich werden?
X-ALT-DESC:<p><em>Mit</em><br /> Andrea Maihofer\, Jakob Tanner und<br /> F
 elix Uhlmann</p>\n<p><em>Moderation</em><br /> Andrea Zimmermann</p>\n<p><
 a href="t3://file?uid=1669">Weitere Informationen und Gratisticket</a></p>
 \n<p>Was wird gezeigt\, erzählt und erinnert? Welche Bedeutung haben Erin
 nerungspolitiken für demokratische Gesellschaften? Welche Rolle übernehm
 en dabei öffentliche Institutionen\, wie bspw. das Kunstmuseum? Anlässli
 ch der Ausstellung «Zerrissene Moderne» geht Dr. Andrea Zimmermann (art 
 of intervention) gemeinsam mit Prof. em. Andrea Maihofer (Zentrum Gender S
 tudies\, Universität Basel)\, Prof. em. Jakob Tanner (Universität Züric
 h) und Prof. Felix Uhlmann (Universität Zürich) diesen Fragen nach. Wie 
 Geschichte erinnert und reflektiert wird und inwiefern für geschehenes Un
 recht Verantwortung übernommen wird\, so der gemeinsame Ausgangspunkt\, s
 pielt eine Rolle für die demokratische Gestaltung gegenwärtiger gesellsc
 haftlicher Verhältnisse. So sind Akte des Erzählens und des Nicht-Erzäh
 lens\, des Zeigens und des Verbergens stets Ausdruck einer Geschichte von 
 Machtverhältnissen. Es ist eine dringliche Aufgabe\, damit verbundene Pro
 zesse der Selbstvergewisserung und Ausgrenzung kritisch zu beleuchten. Arc
 hive und Sammlungen sind wichtige Akteure bei dieser Arbeit an kollektiver
  Erinnerung: Was erzählen sie uns über emanzipatorische Bewegungen und K
 ämpfe um Rechte\, Teilhabe und Sichtbarkeit? Welche Stimmen werden hier a
 uf welche Weise hörbar? Und welche Rolle spielen die Künste in diesen Au
 seinandersetzungen um Demokratie und kritische Selbstreflexion? Die Gespr
 ächsrunde bringt im Austausch von Geschichtswissenschaft\, Geschlechterfo
 rschung\, kritischer Gesellschaftstheorie und Recht verschiedene historisc
 he Ebenen und Perspektiven ins Gespräch. Die Expert:innen diskutieren ins
 besondere\, wie sich der öffentliche Auftrag von Kulturinstitutionen im (
 inter-)nationalen Kontext fassen lässt: Inwiefern sollen und können sie 
 Orte der Selbst-Reflexion einer Gesellschaft sein? Oder anders formuliert:
  Wie kann das Kunstmuseum gesellschaftliche Verhältnisse so in den Blick 
 nehmen\, dass eine Kritik an und eine Intervention in Genealogien der Ausg
 renzung möglich werden?</p>\n\n
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