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SUMMARY:Positionen zum fotografischen Verschwinden – Basel
DESCRIPTION:Die Geschichte der Fotografie war immer auch eine Geschichte de
 s Anarbeitens gegen ihr Verschwinden\, das zahllose Formen kennt. Auf dies
 e variantenreiche Geschichte möchten wir unsere Aufmerksamkeit richten. D
 enn die Instabilität fotografischer Bilder und ihrer Träger stellt nur e
 ine von vielen Formen dar\, wie die Fotografie als materielles Objekt\, al
 s technisches Bildmedium\, als Träger von Information und als Metapher mi
 t dem semantischen Feld des Verschwindens in Verbindung trat und tritt: et
 wa in Form von Prozessen und Zuständen der Störung und des Rauschens\, d
 es Verlustes und der Abwesenheit\, der Zensur\, der Löschung und der Aufl
 ösung von Bedeutung\; diese Phänomene betreffen einzelne Bilder\, deren 
 Motive\, bestimmte Techniken\; sie ereignen sich und sie begegnen uns im A
 lltag\, im professionellen Umgang mit Fotografien und ihrer künstlerische
 n Verwendung auf jeweils spezifische Weise. Nicht zuletzt ist ihr Auftrete
 n nicht grundsätzlich als negativ oder katastrophisch anzusehen. Wo etwas
  verschwindet\, entsteht etwas: Aufmerksamkeit und Fragestellungen\, ungea
 hnte Möglichkeiten und das Potential zu neuen Entwicklungen.\\r\\nIn Vera
 nstaltungen und Texten zum Thema möchten wir im Austausch unter Kolleg:in
 nen vielfältige Formen dieses Verschwindens zur Erscheinung bringen – s
 owohl im Hinblick auf deren defizitären Charakter\, als auch auf ihre inh
 ärenten Chancen. Wir streben ein konzentriertes Werkstattformat an\, das 
 auf die Erstellung einer gemeinsamen Publikation abzielt. Diese soll ein b
 reites Spektrum von Phänomenen des Verschwindens in Bezug auf Fotografien
  und fotografische Medien versammeln\; in Form konziser und kompakter Fall
 studien\, die zugleich von dem persönlichen methodischen Umgang der Autor
 in/des Autors mit dem Objekt/Thema der Untersuchung zeugen. Sie stellen di
 e Diskussionsgrundlage für eine Reihe von Gesprächen am Deutschen Forum 
 für Kunstgeschichte in Paris und an der Universität Basel dar\, die auch
  über die gemeinsamen Workshops hinausreichen sollen.\\r\\nProgramm (pdf 
 [https://eikones.philhist.unibas.ch/fileadmin/user_upload/eikones/2025_rev
 ellat_programm_elekt.pdf])\\r\\nParis\, 03. — 04. 07. 2025\\r\\n03.07.\,
  14.00 – 18.00 04.07.\, 10.00 – 16.00\\r\\nJan von Brevern (Bauhaus-Un
 iversität Weimar) Heather Diack (Toronto Metropolitan University) Dennis 
 Jelonnek (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris) Markus Klammer (Univ
 ersität Basel) Lila Lee-Morrison (Lund University) Megan Luke (Eberhard K
 arls Universität Tübingen) Kelley Wilder (De Montfort University Leicest
 er)\\r\\n\\r\\nBasel 16. – 17. 10. 2025\\r\\n16.10.\, 14.00 – 16.15 17
 .10.\, 09.30 – 17.00\\r\\nEstelle Blaschke (Universität Basel) David Bu
 cheli (eikones\, Universität Basel) Eva Ehninger (Humboldt-Universität z
 u Berlin) Peter Geimer (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris) Sophie
  Junge (Ludwig-Maximillians-Universität München) Daniel Mayr (Berlin) Ka
 tja Müller-Helle (Humboldt-Universität zu Berlin) Aïcha Revellat (eikon
 es\, Universität Basel)\\r\\nDie Veranstaltungen sind als Lektüre-Worksh
 ops (Deutsch/Englisch) konzipiert und dienen der Vorbereitung einer Publik
 ation. Eine persönliche Anmeldung bei den Organisator:innen ist erforderl
 ich\, um den Reader der zu diskutierenden Texte zu erhalten (Paris: Denni
 s Jelonnek [https://eikones.philhist.unibas.ch/de/aktuelles/veranstaltunge
 n/event-details/positionen-zum-fotografischen-verschwinden-basel/#]\, bis 
 15. Juni\; Basel: Aïcha Revellat [https://eikones.philhist.unibas.ch/de/
 aktuelles/veranstaltungen/event-details/positionen-zum-fotografischen-vers
 chwinden-basel/#]\, bis 1. Oktober). Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt
 .
X-ALT-DESC:<p>Die Geschichte der Fotografie war immer auch eine Geschichte 
 des Anarbeitens gegen ihr Verschwinden\, das zahllose Formen kennt. Auf di
 ese variantenreiche Geschichte möchten wir unsere Aufmerksamkeit richten.
  Denn die Instabilität fotografischer Bilder und ihrer Träger stellt nur
  eine von vielen Formen dar\, wie die Fotografie als materielles Objekt\, 
 als technisches Bildmedium\, als Träger von Information und als Metapher 
 mit dem semantischen Feld des Verschwindens in Verbindung trat und tritt: 
 etwa in Form von Prozessen und Zuständen der Störung und des Rauschens\,
  des Verlustes und der Abwesenheit\, der Zensur\, der Löschung und der Au
 flösung von Bedeutung\; diese Phänomene betreffen einzelne Bilder\, dere
 n Motive\, bestimmte Techniken\; sie ereignen sich und sie begegnen uns im
  Alltag\, im professionellen Umgang mit Fotografien und ihrer künstlerisc
 hen Verwendung auf jeweils spezifische Weise. Nicht zuletzt ist ihr Auftre
 ten nicht grundsätzlich als negativ oder katastrophisch anzusehen. Wo etw
 as verschwindet\, entsteht etwas: Aufmerksamkeit und Fragestellungen\, ung
 eahnte Möglichkeiten und das Potential zu neuen Entwicklungen.</p>\n<p>In
  Veranstaltungen und Texten zum Thema möchten wir im Austausch unter Koll
 eg:innen vielfältige Formen dieses Verschwindens zur Erscheinung bringen 
 – sowohl im Hinblick auf deren defizitären Charakter\, als auch auf ihr
 e inhärenten Chancen. Wir streben ein konzentriertes Werkstattformat an\,
  das auf die Erstellung einer gemeinsamen Publikation abzielt. Diese soll 
 ein breites Spektrum von Phänomenen des Verschwindens in Bezug auf Fotogr
 afien und fotografische Medien versammeln\; in Form konziser und kompakter
  Fallstudien\, die zugleich von dem persönlichen methodischen Umgang der 
 Autorin/des Autors mit dem Objekt/Thema der Untersuchung zeugen. Sie stell
 en die Diskussionsgrundlage für eine Reihe von Gesprächen am Deutschen F
 orum für Kunstgeschichte in Paris und an der Universität Basel dar\, die
  auch über die gemeinsamen Workshops hinausreichen sollen.</p>\n<p>Progra
 mm (<a href="https://eikones.philhist.unibas.ch/fileadmin/user_upload/eiko
 nes/2025_revellat_programm_elekt.pdf" target="_blank">pdf</a>)</p>\n<p><st
 rong>Paris\, 03. — 04. 07. 2025</strong></p>\n<p>03.07.\, 14.00 – 18.0
 0<br /> 04.07.\, 10.00 – 16.00</p>\n<p>Jan von Brevern (Bauhaus-Universi
 tät Weimar)<br /> Heather Diack (Toronto Metropolitan University)<br /> D
 ennis Jelonnek (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris)<br /> Markus K
 lammer (Universität Basel)<br /> Lila Lee-Morrison (Lund University)<br /
 > Megan Luke (Eberhard Karls Universität Tübingen)<br /> Kelley Wilder (
 De Montfort University Leicester)</p>\n\n<p><strong>Basel 16. – 17. 10. 
 2025</strong></p>\n<p>16.10.\, 14.00 – 16.15<br /> 17.10.\, 09.30 – 17
 .00</p>\n<p>Estelle Blaschke (Universität Basel)<br /> David Bucheli (eik
 ones\, Universität Basel)<br /> Eva Ehninger (Humboldt-Universität zu Be
 rlin)<br /> Peter Geimer (Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris)<br /
 > Sophie Junge (Ludwig-Maximillians-Universität München)<br /> Daniel Ma
 yr (Berlin)<br /> Katja Müller-Helle (Humboldt-Universität zu Berlin)<br
  /> Aïcha Revellat (eikones\, Universität Basel)</p>\n<p>Die Veranstaltu
 ngen sind als Lektüre-Workshops (Deutsch/Englisch) konzipiert und dienen 
 der Vorbereitung einer Publikation. Eine persönliche Anmeldung bei den Or
 ganisator:innen ist erforderlich\, um den Reader der zu diskutierenden Tex
 te zu erhalten (Paris:&nbsp\;<a href="https://eikones.philhist.unibas.ch/d
 e/aktuelles/veranstaltungen/event-details/positionen-zum-fotografischen-ve
 rschwinden-basel/#" title="Dennis Jelonnek">Dennis Jelonnek</a>\, bis 15. 
 Juni\; Basel:&nbsp\;<a href="https://eikones.philhist.unibas.ch/de/aktuell
 es/veranstaltungen/event-details/positionen-zum-fotografischen-verschwinde
 n-basel/#">Aïcha Revellat</a>\, bis 1. Oktober). Die Teilnehmer:innenzahl
  ist begrenzt.</p>
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