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SUMMARY:«The Eighth is singular» – Beethovens Niederschriften der achte
 n Symphonie op. 93
DESCRIPTION:Kein Ausdruck könnte die Merkmale der Niederschrift der achten
  Symphonie op. 93 von Beethoven besser zusammenfassen als das im Titel die
 ses Vortrags verwendete Zitat von Lewis Lockwood. Dass die letzten Takte d
 es ersten Satzes dieser Symphonie vom Komponisten selbst revidiert wurden\
 , ist für Spezialisten keine Neuigkeit\, aber in den ihr zugeordneten Wer
 kstattmanuskripten stecken weitere Spuren von Revisionsprozessen\, die nic
 ht immer eindeutig interpretierbar sind: abgeschnittene Blattränder\; ‹
 Notat-Relikte›\; vollständig leere und von Beethoven selbst mehrmals ge
 strichene Takte\; seltsame aufsteigende Nummerierungen\, die keiner konven
 tionellen Paginierung oder Foliierung entsprechen\; sowie am Rand geschrie
 bene Zahlenberechnungen. Der Vortrag wird einige Rekonstruktionshypothesen
  der Schreibprozesse behandeln\, die zu solchen Spuren geführt haben kön
 nten. Dank der im Akademie Projekt «Beethovens-Werkstatt: Genetische Text
 kritik und Digitale Musikedition» entwickelten Methoden\, wird zusätzlic
 h eine Visualisierung der rekonstruierten Prozesse angeboten werden.\\r\\n
 Federica Rovelli hat ihre Promotion in Musikwissenschaft und Philologie im
  Jahr 2009 mit einer Arbeit über das Instrumental-Rondo am Ende des 18. J
 ahrhunderts abgeschlossen. Im Jahr 2012 war sie Stipendiatin der Alexander
  von Humboldt-Stiftung mit einem Projekt im Beethoven-Archiv\, Bonn. 2014
 –2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademie-Projekt «Beet
 hovens Werkstatt: Genetische Textkritik und Digitale Musikedition». Im Ja
 hr 2018 hat sie eine an den Lehrstuhl für Musik-Philologie angekoppelte J
 unior-Professur am Dipartimento di Musicologia e Beni Culturali in Cremona
  (Università di Pavia) angetreten. Sie ist Herausgeberin der Bände «Ein
  Skizzenbuch aus den Jahren 1815 bis 1816» und «Klaviersonaten\, Band 3
 » für das Beethoven-Haus\, Bonn.
X-ALT-DESC:<p> Kein Ausdruck könnte die Merkmale der Niederschrift der ach
 ten Symphonie op. 93 von Beethoven besser zusammenfassen als das im Titel 
 dieses Vortrags verwendete Zitat von Lewis Lockwood. Dass die letzten Takt
 e des ersten Satzes dieser Symphonie vom Komponisten selbst revidiert wurd
 en\, ist für Spezialisten keine Neuigkeit\, aber in den ihr zugeordneten 
 Werkstattmanuskripten stecken weitere Spuren von Revisionsprozessen\, die 
 nicht immer eindeutig interpretierbar sind: abgeschnittene Blattränder\; 
 ‹Notat-Relikte›\; vollständig leere und von Beethoven selbst mehrmals
  gestrichene Takte\; seltsame aufsteigende Nummerierungen\, die keiner kon
 ventionellen Paginierung oder Foliierung entsprechen\; sowie am Rand gesch
 riebene Zahlenberechnungen. Der Vortrag wird einige Rekonstruktionshypothe
 sen der Schreibprozesse behandeln\, die zu solchen Spuren geführt haben k
 önnten. Dank der im Akademie Projekt «Beethovens-Werkstatt: Genetische T
 extkritik und Digitale Musikedition» entwickelten Methoden\, wird zusätz
 lich eine Visualisierung der rekonstruierten Prozesse angeboten werden.</p
 >\n<p>Federica Rovelli hat ihre Promotion in Musikwissenschaft und Philolo
 gie im Jahr 2009 mit einer Arbeit über das Instrumental-Rondo am Ende des
  18. Jahrhunderts abgeschlossen. Im Jahr 2012 war sie Stipendiatin der Ale
 xander von Humboldt-Stiftung mit einem Projekt im Beethoven-Archiv\, Bonn.
  2014–2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademie-Projekt 
 «Beethovens Werkstatt: Genetische Textkritik und Digitale Musikedition».
  Im Jahr 2018 hat sie eine an den Lehrstuhl für Musik-Philologie angekopp
 elte Junior-Professur am Dipartimento di Musicologia e Beni Culturali in C
 remona (Università di Pavia) angetreten. Sie ist Herausgeberin der Bände
  «Ein Skizzenbuch aus den Jahren 1815 bis 1816» und «Klaviersonaten\, B
 and 3» für das Beethoven-Haus\, Bonn.</p>
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