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SUMMARY:Vortrag: Die Wenzelsbibel - Fenster ins 14. Jahrhundert
DESCRIPTION:Inhalt des Vortrags:\\r\\nWenzel IV. (1361–1419)\, Sohn und N
 achfolger Karls IV. war seit 1378 bis zu seinem Tode 1419 tschechischer K
 önig und seit 1376 bis zu seiner Absetzung im Jahre 1400 König des Heili
 gen Reiches der Deutschen Nation. In Erinnerung blieb er als ein schwacher
  König\, aber ein grosser Liebhaber und Sammler von Büchern. Die nach ih
 m benannte sog. Wenzelsbibel ist wegen ihrer Illuminationen ein europäisc
 hes Kunstdenkmal und wegen ihrer Bibelübersetzung ins Frühneuhochdeutsch
 e ein deutsches Sprachdenkmal.\\r\\n     Wenzels Herrschaft als römis
 cher König hingegen hinterliess kaum Spuren. Seine Versuche\, sich in Rom
  – wie sein Vater –  zum Kaiser krönen zu lassen\, scheiterten wegen
  Umständen\, welche im Vortrag näher erläutert werden. Seine letzten Re
 gierungsjahre als tschechischer König sind durch Unruhen in Böhmen und d
 urch den Ausbruch der Hussitenrevolution überschattet worden.\\r\\n   
   Der Vortrag wird auch der Frage nachgehen\, was Wenzel IV. dazu bewogen
  haben mochte\, eine derart kostspielige Riesenbibel herstellen zu lassen.
  Die Bibel wird anhand von ausgewählten Beispielen vorgestellt\, welche v
 om Referenten erläutert werden. Er wird sich auch der Genese der frühneu
 hochdeutschen Übersetzung  widmen.\\r\\n     Die Wenzelsbibel ist di
 e Bezeichnung der luxuriösen Handschrift\, welche in Prag zwichen 1390 un
 d 1400 für den gleichnamigen König entstand. Sie beinhaltet eine der äl
 testen Übersetzungen des Alten Testaments ins Deutsche. Neben der sprachl
 ichen Exklusivität ziehen unsere Aufmerksamkeit ebenfalls 654 Illuminatio
 nen\, welche die Bibel schmücken\, an. Nach Wenzels Tod erbte die Bibel s
 ein Bruder Sigismund\, der tschechische und ungarische König. Nach seinem
  Ableben kam die Handschrift durch seinen Schwiegersohn Albrecht von Habsb
 urg in den Besitz der Habsburger Dynastie.  [https://cs.wikipedia.org/wiki
 /Albrecht_II._Habsbursk%C3%BD]Gegenwärtiger Aufbewahrungsort des Original
 s ist die Österreichische Nationalbibliothek in Wien.\\r\\n\\r\\nRudolf H
 opmann (*1933 in Köln) lebt in Riehen. Er studierte in Graz Chemie\, Phil
 osophie und Psychologie. Nach einem Studienaufenthalt in den USA und einig
 en Jahren als Assistent am Max-Planck-Institut in Göttingen wirkte er im 
 Biozentrum der Universität Basel. Seit seiner Studienzeit befasste er sic
 h mit philosophischen und psychologischen Themen. Er war in der Erwachsene
 nbildung und in verschiedenen kirchlichen Gremien tätig.\\r\\n     Ei
 ne Bibelausstellung 1998\, welche er kuratierte\, veranlasste ihn\, sich m
 it der Wenzelsbibel zu befassen.. In den folgenden Jahren gab er einige ku
 nsthistorische Bücher heraus – so z. B. Ein Licht kam in die Finsternis
  – Gedanken zu altdeutschen Weinachtsbildern (2014) und ein Buch über d
 ie Wenzelsbibel König ohne Kaiserkrone – Die (Bilder)Sprache der Wenzel
 sbibel (2015). Ferner gab er einige belletristische Werke und zwei Bücher
  heraus\, die auf seinen Erfahrungen als Erwachsenenbildner beruhen. 
X-ALT-DESC:<i><br />Inhalt des Vortrags</i>:\nWenzel IV. (1361<i>–</i>141
 9)\, Sohn und Nachfolger Karls IV. war seit 1378 bis zu seinem Tode 1419 t
 schechischer König und seit 1376 bis zu seiner Absetzung im Jahre 1400 K
 önig des Heiligen Reiches der Deutschen Nation. In Erinnerung blieb er al
 s ein schwacher König\, aber ein grosser Liebhaber und Sammler von Büche
 rn. Die nach ihm benannte sog. <i>Wenzelsbibel </i>ist wegen ihrer Illumin
 ationen ein europäisches Kunstdenkmal und wegen ihrer Bibelübersetzung i
 ns Frühneuhochdeutsche ein deutsches Sprachdenkmal.\n&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\
 ;&nbsp\; Wenzels Herrschaft als römischer König hingegen hinterliess kau
 m Spuren. Seine Versuche\, sich in Rom – wie sein Vater –&nbsp\; zum K
 aiser krönen zu lassen\, scheiterten wegen Umständen\, welche im Vortrag
  näher erläutert werden. Seine letzten Regierungsjahre als tschechischer
  König sind durch Unruhen in Böhmen und durch den Ausbruch der Hussitenr
 evolution überschattet worden.\n&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\; Der Vortrag 
 wird auch der Frage nachgehen\, was Wenzel IV. dazu bewogen haben mochte\,
  eine derart kostspielige Riesenbibel herstellen zu lassen. Die Bibel wird
  anhand von ausgewählten Beispielen vorgestellt\, welche vom Referenten e
 rläutert werden. Er wird sich auch der Genese der frühneuhochdeutschen 
 Übersetzung&nbsp\; widmen.\n<b>&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\; </b><i>Die We
 nzelsbibel </i>ist die Bezeichnung der luxuriösen Handschrift\, welche in
  Prag zwichen 1390 und 1400 für den gleichnamigen König entstand. Sie be
 inhaltet eine der ältesten Übersetzungen des Alten Testaments ins Deutsc
 he. Neben der sprachlichen Exklusivität ziehen unsere Aufmerksamkeit eben
 falls 654 Illuminationen\, welche die Bibel schmücken\, an. Nach Wenzels 
 Tod erbte die Bibel sein Bruder Sigismund\, der tschechische und ungarisch
 e König. Nach seinem Ableben kam die Handschrift durch seinen Schwiegerso
 hn <a title="Albrecht II. Habsburský" href="https://cs.wikipedia.org/wiki
 /Albrecht_II._Habsbursk%C3%BD">Albrecht von Habsburg in den Besitz der Hab
 sburger Dynastie. </a>Gegenwärtiger Aufbewahrungsort des Originals ist di
 e Österreichische Nationalbibliothek in Wien.\n\n<b>Rudolf Hopmann</b> (*
 1933 in Köln) lebt in Riehen. Er studierte in Graz Chemie\, Philosophie u
 nd Psychologie. Nach einem Studienaufenthalt in den USA und einigen Jahren
  als Assistent am Max-Planck-Institut in Göttingen wirkte er im Biozentru
 m der Universität Basel. Seit seiner Studienzeit befasste er sich mit phi
 losophischen und psychologischen Themen. Er war in der Erwachsenenbildung 
 und in verschiedenen kirchlichen Gremien tätig.\n&nbsp\;&nbsp\; &nbsp\;&n
 bsp\;Eine Bibelausstellung 1998\, welche er kuratierte\, veranlasste ihn\,
  sich mit der Wenzelsbibel zu befassen.. In den folgenden Jahren gab er ei
 nige kunsthistorische Bücher heraus – so z. B. Ein Licht kam in die Fin
 sternis – Gedanken zu altdeutschen Weinachtsbildern (2014) und ein Buch 
 über die Wenzelsbibel König ohne Kaiserkrone – Die (Bilder)Sprache der
  Wenzelsbibel (2015). Ferner gab er einige belletristische Werke und zwei 
 Bücher heraus\, die auf seinen Erfahrungen als Erwachsenenbildner beruhen
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