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SUMMARY:Workshop "Künstlerische Produktion zwischen Planung und Kontingenz
 "
DESCRIPTION:Im Jahr 1935 vergleicht Henri Matisse die während des Malproze
 sses permanent überarbeitete Leinwand mit dem Erscheinungsbild eines Scha
 chbretts. Derweil sich dieses mit jedem Spielzug verändere\, bleibe die I
 ntention des Spielers bzw. des Künstlers konstant dieselbe. Das Wechselve
 rhältnis zwischen einer konstanten Grösse und ihren zahlreichen Ausformu
 ngen bezieht Matisse aber nicht nur auf die Genese des Einzelwerks\, sonde
 rn auch auf sein Gesamtoeuvre. Zeitlebens ist er der Überzeugung\, dass s
 ein Denken\, Empfinden und seine künstlerischen Qualitäten\, die er spä
 ter über den Begriff der Persönlichkeit wieder aufgreifen wird\, bereits
  dem allerersten Werk inhärent seien. Allerdings noch unausgereift\, d.h.
  in „zellularem Zustand“. Das Streben danach\, der eigenen Persönlich
 keit mithilfe seines künstlerischen Schaffens allmählich Existenz in der
  Welt zu verleihen\, wird zur treibenden Kraft in Matisse‘ Kunst. Eine E
 ntschlossenheit\, die sich durch strenge Selbstbeobachtung\, Reaktion auf 
 getätigte malerische Entscheidungen und Revision derselben in Form unabl
 ässiger Überarbeitung äussert. [...]\\r\\nVollständiges Abstract [t3:/
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X-ALT-DESC:<p>Im Jahr 1935 vergleicht Henri Matisse die während des Malpro
 zesses permanent überarbeitete Leinwand mit dem Erscheinungsbild eines Sc
 hachbretts. Derweil sich dieses mit jedem Spielzug verändere\, bleibe die
  Intention des Spielers bzw. des Künstlers konstant dieselbe. Das Wechsel
 verhältnis zwischen einer konstanten Grösse und ihren zahlreichen Ausfor
 mungen bezieht Matisse aber nicht nur auf die Genese des Einzelwerks\, son
 dern auch auf sein Gesamtoeuvre. Zeitlebens ist er der Überzeugung\, dass
  sein Denken\, Empfinden und seine künstlerischen Qualitäten\, die er sp
 äter über den Begriff der Persönlichkeit wieder aufgreifen wird\, berei
 ts dem allerersten Werk inhärent seien. Allerdings noch unausgereift\, d.
 h. in „zellularem Zustand“. Das Streben danach\, der eigenen Persönli
 chkeit mithilfe seines künstlerischen Schaffens allmählich Existenz in d
 er Welt zu verleihen\, wird zur treibenden Kraft in Matisse‘ Kunst. Eine
  Entschlossenheit\, die sich durch strenge Selbstbeobachtung\, Reaktion au
 f getätigte malerische Entscheidungen und Revision derselben in Form unab
 lässiger Überarbeitung äussert. [...]</p>\n<p><a href="t3://file?uid=20
 7" title="Opens internal link in current window">Vollständiges Abstract</
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