Martin Gaier

PD Dr. Martin Gaier


Lehrbeauftragter (Fachbereich Kunstgeschichte)

Büro

St. Alban-Graben 8
4051 Basel
Schweiz


Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Musikwissenschaft in Tübingen, Rom und Berlin (FU und TU). 1994 Magister Artium, 1999 Promotion. Stipendien der Gerda Henkel Stiftung (1995-97), des Deutschen Studienzentrums in Venedig (1996, 1999/2000), des Graduiertenkollegs Kunstwissenschaft-Bauforschung-Denkmalpflege (TU Berlin, 1998-2001), des Kunsthistorischen Institutes in Florenz, Max-Planck-Institut (2001-2003). Auszeichnung mit dem "Hans-Janssen-Preis für Europäische Kunstgeschichte" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2004. 2003-2010 Assistent im Bereich Frühe Neuzeit am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel. 2006/07 zusätzlich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. 2010 Habilitation mit der Arbeit „Heinrich Ludwig und die 'ästhetischen Ketzer', Kulturpolitik, Kulturkritik, Kunstanschauung nach 1871“. 2011 Vertretungsprofessur Frühe Neuzeit am Kunsthistorischen Seminar der Uni Basel. 2014/15 Gastprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2013 Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Ästhetik und Kunstwissenschaft der UDK Berlin.

Arbeitsschwerpunkte

  • Venedig und Veneto in Renaissance und Barock
  • Handwerk und Professionalisierung in der Frühen Neuzeit
  • Politische Ikonographie
  • Wissenschaftsgeschichte und Italienforschung im 19. Jh.
  • Deutsch-Römer in Florenz und Rom
  • Basel im 19. Jahrhundert

    Aktuelle Projekte

    • Baupolitik und Baumeister (proti) im vormodernen Venedig (Buchprojekt, in Druckvorbereitung)
    • Architekturdilettanten im 16. Jahrhundert
    • Stadtplätze Venedigs. Ausstattung, Wandel, Wahrnehmung
    • Kunsthandel, Kunstkennerschaft und Wissenschaftspolitik um 1900. Gustav Ludwigs Korrespondenzen mit Wilhelm Bode, Jean Paul Richter und Aby Warburg (Buchprojekt)
    • Jacob Burckhardt und die Bilder. Ausstellung, gemeinsam mit Dr. Maike Christadler und Studierenden